17 Mile Drive und Highway No. 1

Nachdem wir uns am Vortag die Hafenstadt Monterey angeschaut hatten, wollten wir uns heute den berühmten 17-Mile Drive, den Highway No.1, den State Park Point Lobos und das kleine Künstler-Städtchen Carmel-by-the-Sea anschauen. Gestartet sind wir am Morgen in Monterey. Da es in unserem Motel kein Frühstück gab sind wir zu einer Picknick Area in der Nähe des Leuchtturms gefahren und haben mit Blick aufs Meer gefrühstückt.

Ganz in der Nähe beginnt der 17-Mile Drive. Der 17-Mile Drive ist die Küstenstraße der Halbinsel zwischen Montery und Carmel-by-the-Sea. Sie führt durch die Gated Community Pebble Beach. Der erste Abschnitt durch die wunderschönen Wohngebiete Montereys ist noch kostenlos. Nachdem man den Sunset Drive überquert hat kommt dann ein kleines Mauthäuschen, das Pacific Grove Gate, wo einem 10,25$ für die Durchfahrt abgeknöpft werden. Für Radfahrer und Fußgänger ist der Eintritt frei. Dafür bekommt man eine Karte in der allen wichtigen Aussichtspunkte der Route markiert sind.

Der Abschnitt der Küste ist bis auf drei 18-Loch-Golfplätze fast unverbaut und bietet mehrere romantische Aussichtspunkte und Naturdenkmäler. Deshalb gilt die Straße auch als Touristenattraktion.

Die Straße schlängelt sich zwischen Pacific Grove im Norden und Pebble Beach im Süden der Halbinsel durch einen vom Wind verformten Zypressenwald zu einer felsigen Küste, an der einige der beneidenswertesten Privathäuser der Erde liegen.

Wir sind die Straße ganz in Ruhe abgefahren, weil morgens noch nicht viel los war und haben an dem ein oder anderen interessant aussehenden Punkt gehalten, um ein paar Bilder zu schießen. Vor allem der Bird Rock Vista Point, der Sunset Point Overlook und die Lone Cypress sind einen Stopp wert. Für die Strecke sollte man inklusive Fotostopps etwa 45 bis 60 Minuten einplanen. Wenn man wie wir von Norden kommt, endet der 17-Mile Drive am Stadtrand von Carmel-by-the-Sea.

Nachdem wir den 17-Mile Drive abgefahren hatten, fuhren wir zum nahegelegenen Carmel Beach, um einen Blick auf die tosenden Wellen zu genießen. Am Strand von Carmel sind Hunde erlaubt und die Einwohner dieses süßen Küstenstädtchens nutzen ihn häufig zum Gassi gehen. Die Wassertemperaturen haben bei unserem Besuch leider nicht zum Baden eingeladen. Daher machten wir uns, nachdem wir uns ein paar Minuten das Gewusel der Hunde am Strand angeschaut hatten, auf den Weg zum Highway No. 1.

Diese berühmte Küstenstraße sind wir dann in Richtung Süden entlang gefahren. Die Aussicht von dieser Straße ist grandios und man muss sich echt konzentrieren, um vor lauter Bestaunen der Landschaft den Straßenverkehr nicht aus den Augen zu verlieren.

Unterwegs gibt es aber immer wieder Parkplätze neben der Straße, wo man kurz anhalten kann, um die großartige Aussicht zu genießen und ein paar Bilder zu schießen. Die schroffe Felsküste, die hohen Berge und die geringe Siedlungsdichte vermitteln den Eindruck unberührter Natur. Seit den 1960er Jahren gibt es eine Baunutzungsverordnung, wonach keine Gebäude gebaut werden dürfen, die von der Straße aus sichtbar sind. Das verstärkt nochmal den Eindruck der Unberührtheit.

Nach etwa einer halben Stunde Fahrt erreichten wir die Rocky Creek Bridge. Kurz dahinter liegt die 85 Jahre alte Bixby Creek Bridge. Die Stahlbeton-Bogenbrücken im Art-déco-Stil sind ein tolles Fotomotiv und definitiv einen Stopp wert.

Wir sind dann noch etwa 20 Minuten weitergefahren vorbei am Leuchtturm Point Sur, der schon seit 1889 Seefahrer die Küste entlang führt, bis hinein nach Big Sur, mit seinen majestätischen Redwood Wäldern. Leider war ab hier die Straße dann gesperrt, sodass wir wieder umdrehen mussten.

Als nächsten Stopp hatten wir uns das kleinen aber sehr feine Point Lobos State Natural Reserve herausgesucht.

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