Zion National Park

Nach dem wunderschönen Vormittag im Valley of Fire machten wir uns auf den weg in Richtung Zion Nationalpark. Die Fahrt führte zunächst zurück zur Interstate 15 und dann durch recht abwechslungsreiche Landschaften, vorbei an Mesquite (Glücksspiel und Golfplätze) und Hurricane bis nach Springdale.

In Springdale hatten wir von Deutschland aus einen Campingplatz reserviert. Das war auch notwendig, denn alle Campingplätze und Unterkünfte waren fast restlos ausgebucht. Wir hatten zwei Nächte auf dem Zion Canyon Campground für 39 $ die Nacht reserviert. Dafür gab es dann aber auch Duschen und einen Swimmingpool. Das Einchecken ging sehr unkompliziert. Benötigt werden lediglich der Ausweis und eine Kreditkarte.

Die Campingplätze in Amerika sind so gut wie immer mit einem Picknicktisch mit Bänken, einer Feuerstelle und einem Grill ausgerüstet (manchmal sind Feuerstelle und Grill kombiniert). Dadurch mussten wir uns keinen Tisch und Stühle kaufen. Unser Platz war dann perfekt gelegen, schön schattig unter mehreren großen Bäumen und nicht zu weit von den Toiletten entfernt.

Wir haben dann zum ersten Mal unser neu erworbenes Zelt aufgebaut. Der Aufbau war kinderleicht und auch die Luftmatratze war dank der elektrischen Pumpe in Windeseile aufgeblasen. Nur mussten wir dann feststellen, dass unsere 1,50m große Matratze natürlich nicht durch den winzigen Zelteingang passte xD. Also wieder die Luft aus der Matratze rauslassen, zusammenrollen und in das Zelt legen. Jetzt reichte aber das Kabel der Pumpe nicht mehr bis zum Zelt. Also nochmal alle Heringe raus und das Zelt neben das Auto getragen. Das mit dem Aufbauen müssen wir wohl noch ein paar Mal üben ;) Aber es kommen ja noch so einige Nächte im Zelt auf uns zu.

Nachdem alles stand sind wir mit dem Auto erst mal in den Park gefahren. Dank dem Interagency Pass „America the Beautiful“, den wir im Voraus bei Ebay gekauft hatten, erhält man ein Jahr lang Eintritt in alle Parks in den USA. Dieser Pass kostet 80$ und gilt für ein Auto mit bis zu vier Insassen oder den Passinhaber und 3 weitere Personen zu Fuß. Da auf dem Pass zwei Inhaber eingetragen werden können, kann man den Pass nach seiner Reise weiterverkaufen oder, so wie wir, einen Pass im Voraus bei Ebay kaufen. Wir haben dafür nur noch 40€ bezahlt. An der Entrance Station muss man dann nur noch den unterschriebenen Pass und einen Personalausweis vorzeigen und erhält daraufhin auf Wunsch eine Karte des Parks und eine Zeitung in der alle aktuellen Informationen stehen. In dieser Zeitung findet man auch das aktuelle, kostenlose Rangerprogramm mit Vorträgen und geführten Wanderungen.

Da es erst früher Nachmittag war entschieden wir uns dafür noch ein wenig wandern zu gehen. Als erstes fuhren wir daher den Zion-Mount-Carmel-Highway in Richtung Osten. Das zentrale Tal des Zion NP darf man nicht mit dem privaten Pkw befahren (Es sei denn man übernachtet in der Zion Lodge mitten im Park). Hier fahren nur die parkeigenen kostenlosen Shuttelbusse.

Unser Weg führte entlang des Zion-Mount-Carmel-Highway immer weiter höher und schließlich durch einen Tunnel. Der Tunnel stammt noch aus den 1930er Jahren als Autos noch deutlich schmaler waren. Das hat zur Folge, dass Wohnmobile nur einspurig den Tunnel befahren dürfen. Diese müssen dann auch etwa 15€ für die Durchfahrt bezahlen. Daher kann man vor dem Tunnel auch schon mal mit ein paar Minuten Wartezeit rechnen bis der Gegenverkehr durch ist.

Direkt nach dem Tunnel befinden sich auf der rechten Seite und weiter hinten nochmal auf der linken Seite Parkplätze. Zum Glück haben wir direkt einen freien Platz gefunden, denn die Parkplätze sind stark begrenzt (Insgesamt nur ca. 20 Plätze). Vom ersten Parkplatz aus mussten wir über die Straße zum Startpunkt des Canyon Overlook Trail. Diese Route führt entlang steiler Abhänge, meist mit Schutzzaun gesichert, zu einem grandiosen Aussichtspunkt über den unteren Teil des Zion Canyons, durch das wir zuvor gefahren sind. Der Weg startet mit einigen Treppenstufen und legt dann auf steinigem und unebenen Untergrund insgesamt 50 Höhenmeter zurück. Die Strecke beträgt hin und zurück nur 1,6km, aber aufgrund des Geländes und des Höhenunterschieds braucht man 45-60min für die gesamte Route. Der Ausblick ist es auf jeden Fall wert.

Im Anschluss sind wir erst einmal zum Visitor Center gefahren und haben uns dort über mögliche Wanderungen informiert. Für den nächsten Tag hatten wir eine Wanderung in den Narrows geplant und da man dort durch den Fluss laufen muss, sollte man sich vorher informieren, ob der Wasserstand das zulässt oder ob die Gefahr von Sturzfluten besteht, die im Sommer wohl häufiger auftreten und unglaublich gefährlich sein können.

Inzwischen war es etwa 16 Uhr und wir entschieden uns noch eine weitere kleinere Wanderung zu machen. Direkt hinter dem Visitor Center beginnt der Watchman Trail. Auf diesem 4,3km langen Weg legt man 112 Höhenmeter zurück und erhält dafür wieder einen wunderschönen Ausblick über das Tal und den Ort Springdale. Der erste Teil des Weges führt ebenerdig entlang des Flusses. An einigen Stellen kann man auch die Füße ins Wasser halten. Dann führt der Weg in ein kleines Nebental und dort dann in Serpentinen hinauf zu einem Plateau. Der Weg wurde uns von einem zutraulichen Springbock geleitet, der den Weg in ca. 30m Entfernung vor uns ablief.

Der Weg bietet nur sehr wenig Schatten, weswegen man hier besonders darauf achten muss genug zu trinken und Sonnenschutz/Kappe einzupacken. Wenn man das Plateau erreicht hat wird man mit einem wunderschönen Ausblick belohnt. Ein kleiner Rundweg entlang der Klippe bietet immer neue Blickwinkel ins Tal und auf die um einen herum aufragenden Berge. In der untergehenden Sonne leuchten die Felsen in den unterschiedlichsten Farben.

Zurück geht es wieder auf dem gleichen Weg wie zuvor. Insgesamt haben wir für diese Route etwas unter 2 Stunden benötgt.

Nach diesem eindrucksvollen ersten Tag haben wir den Abend auf dem Zeltplatz ausklingen lassen und sind nach einem auf unserem Campingkocher selbstgekochten Abendessen, müde, aber auch glücklich und zufrieden in unser Zelt gefallen.

Die erste Nacht im Zelt war noch etwas turbulent. Die Haube unseres Zeltes schlug durch den Wind gegen das Innenzelt und weckte uns auf (Georg dachte im Halbschlaf ein Bär würde unser Zelt angreifen). Außerdem war das Zelt etwas zu kurz für Georg und er konnte sich nicht richtig ausstrecken.

Trotz wenig Schlaf waren wir am nächsten Morgen voller Tatendrang, denn heute stand direkt eines unserer Highlights an: Die Wanderung durch die Zion Narrows. Das Ziel der Wanderung sind die immer enger werdenden Felsschluchten weit stromaufwärts des Virgin Rivers am nördlichen Ende des Tals.

Wir wollten um ca. 9 Uhr mit dem Auto in den Park fahren. Aber da die Auto-Schlange vor dem Eintrittshäuschen bis zur Ausfahrt unseres Campingplatzes reichte entscheiden wir uns doch um und fuhren mit dem kostenlosen Shuttle bis zum Parkeingang.

Von der Bushaltestelle des Springdale-Shuttles musste man dann zu Fuß über eine Brücke und an einem weiteren Eintrittshäuschen seinen Nationalpark-Pass zeigen. Dann ging es vorbei am Visitor Center rüber zur Bushaltestelle des Zion-Shuttles. Wie schon erwähnt sind die Shuttle-Busse im Park komplett kostenlos. Zu Stoßzeiten können sie aber recht voll werden. Es gibt keinen festen Fahrplan, sondern die Busse fahren je nach Verkehrsaufkommen alle 5-10 Minuten.

Um zu den Narrows zu gelangen muss man mit dem Bus bis zur letzten Station, dem Temple of Sinawava, fahren. Vom Visitor Center aus sind das ca. 40min Fahrt. Von der Bushaltestelle aus läuft man erst einmal 1,6 km (ca. 30 Minuten) den Riverside Walk entlang. Das ist ein asphaltierter, nahezu ebenerdiger Weg entlang des Flusses. Irgendwann endet dann der Weg und man muss die Wanderung im Fluss fortsetzen.

Mindestens 60 Prozent der Wanderzeit verbringt man im Fluss. Es gibt keinen richtigen Wanderweg, sondern der Fluss ist der Weg. Die Strömung ist teilweise sehr stark. Zu dem ist das Wasser sehr kalt und die Steine sind rutschig. Und dennoch war diese Wanderung eine der eindrucksvollsten unserer ganzen USA Reise.

Bei dieser Wanderung muss man im Fluss bei starker Strömung auf Steinen, die mit Algen bewachsen sind, das Gleichgewicht halten. Daher ist festes Schuhwerk absolut notwendig. Feste Bergschuhe mit guter Knöchelstützung sind zu empfehlen. Wir hatten unsere normalen Wanderschuhe an, die danach aber erst mal 24h trocknen mussten.

Sogar im Hochsommer sind die Narrows kühl. Das Wasser ist kalt, es gibt eine ständige Brise und wenig Sonnenlicht dringt bis zur Talsohle. Ein Stock ist absolut zu empfehlen, um das Gleichgewicht besser halten zu können. Wir hatten keinen dabei, aber zum Glück standen noch einige Stöcke beim Verlassen des Riverside Walks, die andere Wanderer dort zurückgelassen hatten.

Die Narrows sind am sichersten, wenn der Virgin River einen niedrigen Wasserstand hat und wenn das Wasser klar und relativ warm ist. Die Bedingungen ändern sich von Tag zu Tag und sind unmöglich vorherzusagen. Daher sollte man sich am Tag der Wanderung nochmals nach den genauen Bedingungen vor Ort erkundigen.

Sobald man den Riverside Walk verlässt bieten sich einem fast sofort atemberaubende Aussichten. Die Felswände rundherum ragen hunderte Meter in die Höhe und nach jeder Biegung des Flusses ändern die Wände ihr Aussehen. Man hat bei dieser Wanderung kein fixes Endziel sondert wandert einfach so lange wie man Lust hat und kehrt dann auf gleichem Weg wieder um. Der Weg hinein dauert aber aufgrund der Strömung um einiges länger.

Zwischendurch gibt es immer wieder Flussbänke auf denen Bäume wachsen und auf denen sich die Streifenhörnchen tummeln. Diese Flussbänke eignen sich auch perfekt zum Pausieren und wieder aufwärmen, denn die Wassertemperatur ist auf Dauer doch etwas unangenehm. Während unserer Wanderung lag sie bei etwa 13°C.

An manchen Stellen wird der Fluss echt tief und man muss sich eine möglichst flache Stelle suchen um hindurch zu kommen. Als wir da waren war der Wasserstand vergleichsweise niedrig, aber meine Shorts sind trotzdem nass geworden, weil mir das Wasser bis zur Mitte der Oberschenkel reichte.

Wir sind etwa 2,5 Stunden in die Narrows hineingewandert und sind dann umgekehrt. Zurück haben wir dann nocheinmal 1,5h gebraucht. Wir hatten uns extra ein Paar Sandalen eingepackt, weil unsere Wanderschuhe ja jetzt nass waren und das Laufen darin nicht mehr angenehm war.

Im Anschluss sind wir mit dem Shuttle-Bus zur Haltestelle The Grotto gefahren. Auf der anderen Seite der Straße startet der Kayenta Trail. Zunächst muss man einige Höhenmeter (46m) zurücklegen. Dann verläuft der Weg entlang des Hangs mit tollem Ausblick ins Tal. Nach ca 45 min Wanderung zweigt sich der Weg. Links geht es zum Lower Emerald Pool. Rechts zum Upper Emerald Pool.

Wir nahmen den rechten Weg und standen direkt mal einem Rehkitz und seiner Mama gegenüber. Die beiden Mule Deer lassen sich seelenruhig ablichten und suchen dann das Weite.

Der steinige und sandige Pfad windet sich noch weiter nach oben vorbei an einem eher unspektakulären Middle Pool hinauf zum Upper Emerald Pool. Diese Wanderung bietet ganz nette Ausblicke ins Tal und hinauf zu den steilen Berghängen. Im Vergleich zu den anderen Wanderungen, die wir gemacht haben, fanden wir diese Route aber eher langweilig.

Der Rückweg geht erst auf dem gleichen Weg zurück und zweigt dann irgendwann rechts ab zum Lower Emerald Pool. Hier tröpfeln zwei kleine Wasserfälle in einen Teich. Im Frühjahr ist das bestimmt sehenswerter.

Von den Lower Emerald Pools kann man einen asphaltierten Pfad hinunter zur Zion Lodge nehmen. Insgesamt haben wir für die Tour vom Grotto bis hierhin 2 Stunden gebraucht. Als kleine Ergänzung zu den Narrows war diese Route ok, aber wenn man nur einen Tag Zeit im Zion hat würde ich diese Wanderung nicht machen.

Abends sind wir noch in Springdale einkaufen gegangen und haben dann auf dem Campingplatz den Sonnenuntergang genossen.

Am nächsten Morgen sind wir um 6 aufgestanden haben das Zelt zusammengepackt und sind los zum Parkplatz des Visitor Centers. Von dort aus haben wir den Shuttel-Bus bis zur Station The Grotto genommen.

Von The Grotto aus startete unsere Wanderung zu einem weiteren Highlight der gesamten Reise: dem Angels-Landing. Der Trail startet auf der anderen Seite der Straße an der Brücke über den Virgin River. Die Wanderung ist 8,7km lang und legt einen Höhenunterschied von 453m zurück.

Der erste Abschnitt des Weges führt auf einem ebenen Weg entlang des Flusses. Hier haben wir nochmal ein junges Rehkitz und seine Mutter gesehen. Vermutlich waren es sogar dieselben, die wir am Vortag gesehen haben.

Nach ein paar hundert Metern beginnt der Weg langsam zu steigen und sich nach links Richtung Felswand zu winden. In lang gezogenen aber sehr steilen Serpentinen geht es dann die ersten ca. 250 Höhenmeter nach oben mit wunderschönen Ausblicken hinunter ins Tal. Der Weg wurde teilweise in den Fels selbst hineingeschlagen und ist größtenteils betoniert.

Nach diesem Anstieg macht der Weg einen Linksknick und führt in eine Felsschlucht hinein, die erst einmal wieder vom Gipfel des Angels Landing wegführt.

Die nächsten paar Hundert Meter führen durch diese schattige und mit Bäumen bewachsene Schlucht ebenerdig und teilweise sogar ein bisschen nach unten, was eine willkommene Abwechslung für unsere angestrengten Waden war.

Aber diese Verschnaufpause währt nur kurz, denn sofort geht es weiter mit steilen Serpentinen. Aber als wir nach ca. 1 ½ Stunden oben auf einer Art Platau ankommen sind, belohnt uns der Ausblick für die Strapazen.

Man kann ungesichert direkt bis an den Rand der Klippe gehen. Von dort aus geht es ca. 350-400m in die Tiefe. Der Virgin River unter uns sieht winzig aus, genauso wie die kleinen Miniatur-Shuttle-Busse, die dort unten ihre Runden drehen. Hier oben wimmelt es mal wieder vor Chipmunks und Squirrels, die völlig unbeeindruckt von uns Menschen und der Höhe an der Felskante herumtoben. Von diesem Punkt aus hat man den perfekten Ausblick auf das, was noch kommt. Denn die letzten 800 m folgen einem steilen, engen Grat mit langen Abhängen auf beiden Seiten und nur einer Metallkette zum Festhalten, die aber auch nicht durchgängig angebracht ist. Bei starker Höhenangst ist dieses letzte Stück zum Gipfel nicht zu empfehlen. Für mich mit meiner leichten Höhenangst war es ein unvergesslicher Nervenkitzel.

Nach einer kleinen Pause haben wir uns also an den Rest des Aufstiegs gewagt. In Deutschland würde dieser Abschnitt wohl eher als Klettersteig durchgehen, an dem man gesichert ist. In Amerika wird das etwas anders gehandhabt, daher muss man aufpassen wohin man tritt und wo man sich festhält.

Der Aufstieg ist anstrengend und teilweise muss man sich an den Metallketten hochziehen. Zittrige Knie und Nervenkitzel sind da vorprogrammiert. Wir hatten den großen Vorteil, dass wir sehr früh morgens gestartet sind. Dadurch hatten wir beim Aufstieg so gut wie gar keinen Gegenverkehr. Das kann auf den super schmalen Wegen nämlich schon mal kniffelig werden.

Als wir dann oben angekommen sind hat uns der Ausblick fast den Atem verschlagen. Man hat einen 360° Rundumblick in das gesamte Tal und auf die umgebenden Berge.

Der Gipfel ist ein relativ großes und fast ebenes Plateau. Zahlreiche andere Wanderer waren schon dort und genossen die Aussicht. Wir suchten uns eine schöne Stelle zum Sitzen und machten erst mal eine Frühstückspause. Selbst hier oben wurden wir dabei wieder von kleinen Streifenhörnchen belagert.

Nach ca. 20 Minuten haben wir uns wieder auf den Rückweg gemacht, denn dort oben ist es super windig und durch den anstrengenden Aufstieg waren wir ziemlich verschwitzt, wodurch es uns doch etwas kalt wurde und wir froh waren, doch noch die Jacken eingepackt zu haben.

Der Abstieg gestaltete sich einfacher als ich es beim Aufstieg vermutet hatte. Bei den schwierigeren Stellen drehte ich mich einfach in Richtung des Felsens und hangelte mich an den Metallketten langsam herunter. Durch den immer größer werdende Gegenverkehr mussten wir allerdings häufig stoppen und erst mal die Leute vorbeilassen.

Der Rest des Abstieges auf dem asphaltierten Wanderweg ging echt schnell. Insgesamt waren wir nach 3,5 Stunden wieder an der Bushaltestelle.

Der Aufsteig zum Angels Landing zählt zu Recht zu einem der absoluten Highlights des Parks und sollte bei keinem Besuch des Zion NP fehlen.

Nach der Wanderung nahmen wir den ersten ankommenden Shuttle-Bus zurück in Richtung Besucherzentrum. Von dort aus sind wir mit dem Auto in Richtung Osten über den Zion Mount Carmel Highway gefahren und dann durch den Tunnel. Auf dem Weg zur Ostausfahrt des Parks kommt man noch an einem Aussichtspunkt auf einem besonderen Felsen, dem sogenannten Checkboard Mesa, vorbei. Das ist ein Felsen der mit vielen waagerechten und senkrechten Spalten durchzogen ist, sodass sich ein Schachbrettmuster ergibt. Da auf dem Parkplatz des Aussichtspunktes aber gerade mehrere Reisebusse mit asiatischen Touristen angekommen waren, bestaunten wir den Felsen nur vom Auto aus.

Weitere Ideen für Wanderungen im Zion NP findet man auf der offiziellen Webseite des Nationalparks (https://www.nps.gov/zion/index.htm). Dort gibt es sogar eine Karte und Parkführer in deutscher Sprache: https://www.nps.gov/zion/learn/news/upload/ZionGermanMG2013-2.pdf

Nachdem wir den Park in Richtung Osten verlassen hatten machten wir uns auf den Weg zu unserem nächsten Reiseziel, dem Bryce Canyon National Park.

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